die Immuntherapie

Die Immuntherapie stimuliert die körpereigene Abwehrreaktion, aktiviert diese zur Bekämpfung der Krebserkrankung und schafft so die Basis für eine Verzögerung oder gar Verhinderung eines Rückfalls (Rezidiv).

Der ideale Zeitpunkt für den Einsatz der zellulären Immuntherapie liegt somit nach erfolgter chirurgischer Entfernung des Primärtumors und/oder Behandlung mittels Chemo- bzw. Strahlentherapie. Der zu diesem Zeitpunkt im Körper verbleibende Resttumor ist so gering, dass der Patient als geheilt gilt. Jede weitere klassische Behandlung würde in dieser Situation mehr Schaden als Nutzen bewirken und wird daher von den medizinischen Leitlinien auch nicht empfohlen. Reines Abwarten bis zu einem möglichen Rückfall hieße, dieses ideale therapeutische Fenster für die Stärkung des Immunsystems zu verpassen.

Eine Krebstherapie kann langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn das Immunsystem die verbleibenden und neu entstehenden Krebszellen wieder eigenständig zu eliminieren vermag.

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